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Der Ursprung von Florenz ist in der Etruskerzeit zu suchen, als das hochgelegene Fiesole das Arnotal beherrschte. Einige Siedlergruppen gründeten in der Flußniederung ein bescheidenes Dorf, das sich trotz feindlicher Angriffe und Invasionen dank seiner günstigen geographischen Lage an der Nord-Süd-Achse Italiens rasch entwickelte. Die Römer gründeten schon früh eine Kolonie mit dem glückverheißenden Namen Florentia (d.h. zur Blüte bestimmt), Bereits im I. Jahrhundert v. Chr. nahm das neue Munizipium eine Vorrangstellung unter den Städten der römischen Tuscia ein. Nach den finsteren Jahrhunderten des Mittelalters folgte das Zeitalter der Karolinger, und schon während der Feudalherrschaft unter den toska-nischen Markgrafen, von denen Ugo und Mathilde hervorzuheben sind, erlangte Florenz mit Beginn des XI. Jahrhunderts wachsende Autonomie. Am Ende der Kämpfe gegen den simonischen Klerus und die Feudalherren der Grafschaft hatte sich die florentinische Kommune bereits faktisch konstituiert (1115); zehn Jahre später bezwang der neugegründete Stadtstaat seinen Rivalen Fiesole. Aber schon nach kurzer Zeit begannen sich die ersten Gegensätze zwischen dem nunmehr städtisch gewordenen Feudaladel und der in mächtigen Zünften zusammengefaßten Handwerkerklasse abzuzeichnen. Im Laufe der Auseinandersetzungen bildeten sich zwei Parteien, die Guelfen (unterstützt vom Papst) und die Ghibellinen (kaisertreu). Die klar überlegenen Guelfen spalteten sich im ausgehenden XIII. Jahrhundert in die «Weißen» und die «Schwarzen», denen die gleichen Rivalitäten zugrundelagen: so schickte die auf der Seite des Papstes stehende «schwarze» Partei im Jahre 1303 die «weißen» Freischärler ins Exil, darunter Dante Alighieri. In der Folgezeit konnte Florenz seine Macht durch territoriale Ausdehnung und Eroberung der tos-kanischen Konkurrenzstädte (Pistoia, Arezzo, Volterra, Siena) weiter festigen. Auch auf kultureller und wirtschaftlicher Ebene entwickelte sich die Stadt Ende XIII. und Anfang XIV. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Zentren Italiens. Damals entstanden die großen Bank-und Handelshäuser sowie eine blühende Woll-und Seidenindustrie. In den ersten Jahrzehnten des XIV, Jahrhunderts erlebte Florenz politisch und wirtschaftlich eine wechselvolle Zeit: zunächst der Kampf gegen die letzten Ghibellinen, dann die Signorien des Carlo von Kalabrien und Gualtieri di Brienne, Herzog von Athen (1343), und im Jahre 1348 der Ausbruch einer schrecklichen Pest, die Boccaccio in seinem Decameron beschreibt. Gegen Ende des XIV. Jahrhunderts verschärfte sich der Konflikt zwischen dem staatsführenden popolo grasso, dem reichen Bürgertum, vertreten durch die mächtigen Zünfte («Arti Maggiori»), und dem «popolo minuto», dem gemeinen Volk. Die Auseinandersetzungen gipfelten im Aufstand der Wollweber («Ciompi»), der die niederen Stände an das Stadtruder brachte (1378). Doch schon bald konnte sich die von der Familie Albizi angeführte Oligarchie wieder durchsetzen. Gleichzeitig erlangte die reiche Kaufmannsfamilie Medici, gestützt auf das Volk, stärkeren politischen Einfluß und errichtete eine wenn auch republikanisch geprägte Signoria. Dem Gründer, Cosimo il Vecchio, folgte Lorenzo il Magnifico (der «Prächtige»), ein fähiger Politiker und großer Kunstmäzen. Unter seiner Regierung erlebte die Stadt eine außerordentliche Blüte, insbesondere auf kulturellem Gebiet: es ist die Zeit des Humanismus und der künstlerischen Entfaltung der Renaissance. Nach der Vertreibung Pieros (Nachfolger Lorenzos) wurde Florenz Ende XV. bis Anfang XVI. Jahrhundert freie Republik. Damals beherrschte die Figur Girolamo Savonarolas vorübergehend die Stadtgeschichte. Dann kehrten die Medici zu rück, wurden aber 1527 erneut von republikani-` sehen Kräften abgelöst. Mit Unterstützung von Kaiser und Papst gelang den Medici nach harter Belagerung (1530) die Rückeroberung. Trotz politischer Wirren waren die letzten Jahrzehnte des Quattrocento und die ersten Jahre des Cinquecento reich an künstlerischen und literarischen Fermenten (Michelangelo, Machiavelli, Guicciardini). 1569 erhielt Cosimo dei Medici als Signore der Stadt den erblichen Großherzogtitel. Sein Sohn Francesco I. liebte die Künste, war aber kein brillanter Staatsmann, Im folgenden Jahrhundert begann die Macht abzubröckeln: Veränderungen in der Europa politik sowie der Mangel an herausragenden Persönlichkeiten in der Reihe der Medici-Fürsten (mit Ausnahme von Ferdinando II.) drängten Florenz — und ganz Italien — in den politischen Hintergrund. Mit Gian Gastone (1731) erlosch das Haus der Medici, und das Großherzogtum ging an die mit den Habsburgern verwandten Lothringer über. Damit erlangte Florenz, wenn auch marginal, wieder europäischen Rang, Abgesehen von der napoleonischen Besetzung (1799-1814) regierte das Haus Lothringen bis zur Angliederung der Toskana an Italien (1859). Florenz war von 1865 bis 1871 vorübergehend Hauptstadt des jungen Königreiches. Der II. Weltkrieg und die verheerende Überschwemmung von 1966 richteten große Schäden an, doch blieb Florenz zu allen Zeiten ein international bedeutendes Kunst- und Kulturzentrum und eine der elegantesten Großstädte der Welt.

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